Eine 30-jährige Erfolgsgeschichte

Eine 30-jährige Erfolgsgeschichte

Gartenschauen haben in Baden-Württemberg eine lange Tradition. Bereits 1870 fand in Stuttgart eine erste Gartenbauausstellung statt. Ihr folgten ebenfalls in Stuttgart die Reichsgartenschau (1939), die Deutsche Gartenschau (1950) und schließlich im Jahr 1961 die erste Bundesgartenschau in Baden-Württemberg. In den nächsten 17 Jahren wurden noch weitere drei Bundesgartenschauen in den Städten Karlsruhe (1967), Mannheim (1975) und erneut Stuttgart (1977) ausgetragen.

Seit dem Krieg wurde deutlich, dass Gartenschauen ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung sind. Sie unterstützten die Beseitigung der Kriegsschäden, halfen bei der Verbesserung der Infrastruktur und waren ein nicht zu unterschätzendes Mittel bei der Image-Bildung. So beschloss der Landtag 1977, Landesgartenschauen in Baden-Württemberg einzuführen und finanziell zu fördern.
Die erste Landesgartenschau fand 1980 in Ulm/Neu-Ulm gemeinsam statt. Jede Schau hatte ein eigenes individuelles Konzept, welches auf die Situation der jeweiligen Stadt zugeschnitten war. Im Jahr 2010 feiert Baden-Württemberg mit der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen eine 30-jährige Erfolgsgeschichte.

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